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Seit Mitte der 90ger Jahre des 20.Jh haben auch in der Bundesrepublik Organisationen wie „Living Waters“ oder „Wüstenstrom“ Fuß gefasst, die das Ziel verkünden, Lesben und Schwule von ihrer Homosexualität zu „heilen“ und ihnen ein heterosexuelles oder asexuelles Leben zu „ermöglichen“.
Doch neben solchen expliziten Konversions-“therapien“ sind auch in zahlreichen therapeutischen Settings Tendenzen verbreitet die Homosexualität von KlientInnen zu einer Störung und damit zum eigentlichen zu behandelnden Problem zu erklären.
Wir sprachen mit der Psychologin Gisela Wolf über Hintergründe, Formen und Verbreitung von so genannten Konversions- und reperativen Therapien.
Näheres zum Thema auch in einem Artikel von Gisela Wolf unter www.lesbengesundheit.de Stichwort Konversionstherapien.